Endspurt!

Ist es der letzte Tag der Projektwoche? Es geht jedenfalls auf die Zielgerade zu… Eure zuverlässigen Schuljournalisten berichten natürlich wie immer über die verschiedenen Projekte. Dabei könnt ihr euch einer Sache sicher sein: Es wird gelacht, gedacht und – ja, richtig – gemacht.

Neustes aus Toilette und Oberstufenraum

Zwei der spannendsten Geschichten der Projektwoche waren stets die Projekte für die Toilettenverschönerung und den Oberstufenraum. Viele der Ideen von Tag 1 wurden mittlerweile erfolgreich umgesetzt.

Auf den Toiletten wurden nun Gemälde an den Wänden angebracht, die Naturmotive und Dschungelumgebungen abbilden. Außerdem wurde auf den Klodeckeln Moos befestigt. Die Toiletten wurden vielleicht nicht wortwörtlich „in einen Dschungel verwandelt“, sind jedoch, im Vergleich zu ihrem ursprünglich tristen und kargen Zustand, nun deutlich einladender und grüner. Mal sehen, wie lange das anhält…

Im Oberstufenraum hat sich ebenfalls viel getan. Die Wände wurden komplett neu gestrichen, in Beige und Salbeigrün. Sofas, kleine Tische und Pflanzen wurden in den Raum transportiert und bieten nun eine Umgebung zum Ausruhen und Erholen. Außerdem steht in der hinteren Ecke des Raumes jetzt auch ein Bücherregal, das die Schüler mit ihren eigenen Büchern ausstatten können. Der Raum dient also auch als Rückzugsort zum Lernen und Hausaufgaben erledigen. Die geplante Mikrowelle ist schon platziert, ein Wasserkocher wird voraussichtlich auch noch installiert werden. Somit schaffte es die Projektgruppe für den Oberstufenraum innerhalb von nur vier kurzen Projekttagen die meisten ihrer Ideen zu verwirklichen oder sogar darüber hinaus zu gehen. Künftige Oberstufen des Stromberg-Gymnasiums werden ihnen sicherlich dankbar sein.

Die Toiletten vorher
Der Oberstufenraum vorher

Mit Kopf, Hand und Herz gesund groß werden

Beim Blick in die Klassenzimmer der fünften Klassen sticht eines direkt ins Auge, die Schülerinnen und Schüler arbeiten eifrig an Modellen. Zuvor beschäftigten sie sich damit, wie sie ihre Ziele trotz Hürden erreichen können und welche Rolle die Schule auf ihrem Weg spielt. Nachdem sie sich mit ihrem Weg auseinandergesetzt haben, geht es auch schon ans Bauen, denn durch die Modelle sollen ihre Wege kreativ dargestellt werden. Was entsteht, ist eine Ausstellung von verschiedenen Zukunftsvisionen.

Um möglichst viele Bereiche eines gesunden Lebens kennenzulernen, hat sich die Stufe die Woche über mit verschiedenen Aktivitäten beschäftigt, darunter zählten unter anderen Sport sowie eine ausgewogene Ernährung, mit welcher sie sich heute beschäftigen. Im Zuge dessen ging es ans Gemüseschneiden, um es als Teil eines Buffets anzurichten.

Blick zurück: Geschichte(n) aus unserer Schule

Das Projekt steckt gerade mitten in den Vorbereitungen für die Präsentation am Freitag, sämtliche Stellwände sind voll mit Informationen, darunter Interviews mit aktuellen und ehemaligen Abiturientinnen und Abiturienten, dem langjährigen Verbindungslehrer Herrn Schmolck, Schulleiterin Frau Kranich und dem ehemaligen Direktor Herrn Peisch. Auch verschiedene Fotos der Lehrerschaft über die Jahre zieren den Raum.

Das Highlight der Gruppe hat sich inhaltlich erweitert, denn anscheinend gibt es nicht nur eine, sondern zwei Zeitkapseln unter der Schule, die zweite wurde 2006 unter dem Anbau vergraben. 

Überraschend war auch, dass es 2010 eine „Rocknacht“ gab, in der lokale Heavy Rock- bzw. Heavy-Metal-Bands inklusive einer Schüler- und einer Lehrerband auftraten.

Um Genaueres zu erfahren, können Sie am Freitag zum Schulfest kommen und die Stellwände im Stillarbeitsraum (1.04) selbst begutachten.

Stromcraft 2025 –wir bauen unsere Klassenwelt

Die siebte Klasse stellt sich in dieser Projektwoche die Frage, wie sie die Klassengemeinschaft, die Klassenräume oder die Schule mitgestalten und verbessern können. 

Materialien für die Bastelarbeit

Nach der Methode des “Design Thinking“ stellten sie sich unterschiedlichen Problemen und kamen zu kreativen Lösungen. Die Klassengemeinschaft könnte durch gemeinsame Spiele oder Ausflüge gestärkt werden. Außerdem wünschen sich manche einen Snackautomaten im Klassenzimmer, und dass das Projekt des grünen Klassenzimmers weitergeführt wird.

Nun sollen diese Lösungen auf kreative Art und Weise dargestellt werden. Hierfür stehen den Schülerinnen und Schüler verschiedene Materialien zur Verfügung. Darunter Play-Doh Knete, Papier, Zahnstocher und mehr.

Eine Gruppe bastelt das Modell eines Putzroboters, um ihren Wunsch nach mehr Sauberkeit an der Schule zu symbolisieren. Die zweite Gruppe widmet sich der Schulmensa und dem Essensangebot, da diese Punkte besser auf die Bedürfnisse der Schüler abgestimmt werden sollten. Hierbei soll auch eine Feedbackbox helfen. 

Fokusgruppe

An Schulen wird immer wieder von sehr vielen Problemen der Schülerinnen und Schüler gesprochen. Daher kümmert sich die Fokusgruppe während der Projekttage um deren Interessen und Anliegen.

Dafür wurden während der ganzen Projektwoche Interviews mit Schülern aller Stufen geführt, damit die Probleme aller Stufen berücksichtigt werden können. Hierbei teilte man sich in verschiedene Gruppen auf. 

Eine dieser Gruppen beschäftigte sich mit den Problemen der Oberstufe. Hierzu wurden insgesamt drei angehende Abiturienten der J2 und 15 Schülerinnen und Schüler aus der J1 befragt. Bei den Umfragen stellten sich gewisse Trends heraus. Am Ende entstand aus einer der Gruppen das Projekt “StressLess & Shine“, welches ein Anti-Stress-Training entwickelt, da das größte Problem der Oberstufenschüler in den Interviews der Stress war. Den Schülern und Schülerinnen sollen von anderen Schülern Atem- und Yogaübungen vorgestellt werden, um einfach mal runterzukommen und zu entspannen. Diese Übungen sollen immer mittwochs von 13Uhr-13:40Uhr stattfinden. 

Ein weiteres Projekt beschäftigt sich mit der Mittelstufe und hat sich hier mit dem Thema “unterschiedliche Lerntypen“ beschäftigt, da das Lernen vielen Schülern in der Mittelstufe immer noch Probleme bereitet. Die Gruppe hat dafür den Vorschlag gemacht, am Anfang des Schuljahres einen Lerntypen-Test durchzuführen, um die Lerntypen der verschiedenen Schüler herauszufinden. Dies hilft den Lehrern, da sie dann ihren Unterricht an die einzelnen Lerntypen anpassen können.

Die Lösungen der Fokusgruppe sollen weiterhin mit Kopf, Herz und Hand gestaltet werden. Man setzt sich stark für die Interessen der Schüler ein und versucht, die Probleme der Schüler zu lösen. Dafür tagte die Fokusgruppe sogar einmal am Nachmittag, da sonst zu wenig Zeit geblieben wäre.

Niko Keramitzoglou ist ebenfalls ein Teil der Fokusgruppe und gibt uns seine Meinung zur Projektwoche. „Die Projektwoche ist sehr nützlich und hilfreich, da man mal nicht normalen Schulunterricht hat, sondern frei und kreativ sein kann“. Somit scheint das Projekt der Fokusgruppe ein voller Erfolg gewesen zu sein.

Die Pressegruppe

Den folgenden Artikel würden wir gerne den wahren Helden der Projektwoche widmen: Den Berichterstattern! Im ganzen Schulhaus auch bekannt als „Die rasenden Reporter“, „Die Spürnasen“ oder „Die Spionagemäuse“ hat ihre tatkräftige, journalistische Sorgfalt und ihr phänomenaler, überzeugender Schreibstil Leserinnen und Leser auf der ganzen Welt unterhalten, informiert und inspiriert.

Drei rasende Reporter und Jovin

Seien es die neusten Entwicklungen der Toilettenverschönerung oder des Oberstufenraums, sie waren zur Stelle. Auch bei den künstlerischen oder musikalischen Projekten der fünften, sechsten und siebten Klasse berichteten sie unermüdlich sowie über die pädagogischen und informativen Beiträge der achten, neunten und zehnten Klassen.

In waghalsigen Interviews mit verschiedenen Schülerinnen und Schülern konnten sie den spannendsten Geschichten der Projektwoche auf die Spur kommen und, für euch, darüber berichten. 

Unseren Dank würden wir demnach gerne an unsere Leserinnen und Leser richten, die unsere Berichterstattung während der Projektwoche mitverfolgt haben. Außerdem geht natürlich ein großes Dankeschön an unsere unterstützenden Lehrkräfte, Herr Schüly und Frau Jeck, welche uns mit Rat und Tat zur Seite standen. 

Eure rasenden Reporter, Noah, Noah, Alisa, Roxanne, Marlene und Emilia würden sich hiermit nach vier Tagen aufwändiger journalistischer und redaktioneller Arbeit verabschieden. 

Berichte und Fotos: Roxanne Aichinger, Alisa Cords, Marlene Meinholdt, Noah Stenzel, Noah Tantner